Zwei Kandidatinnen aus verschiedenen Kirchengemeinden berichten stellvertretend in kurzen Videobotschaften, warum der Pfarreirat wichtig ist und welche Aufgaben er übernimmt.
Teil der neuen Struktur mit 36 Pfarreien in der Erzdiözese ab 01.01.2026
Erzbischof Stephan Burger hat sechs Pfarrer der künftigen neuen Pfarreien mit Wirkung vom 01.01.2026 zu Dekanen ernannt. Die Ernennung der sechs Dekane steht im Zusammenhang mit der Kirchenentwicklung 2030, die zum Jahreswechsel die Bildung von 36 Pfarreien aus bisher 26 Dekanaten mit 224 Seelsorgeeinheiten und mehr als 1.000 Pfarreien vorsieht.
Erfolgreiche Teilnahme von vier Tandems aus dem Erzbistum Freiburg
Zum zehnten Mal ist das Mentoring-Programm „Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf“ mit einer Abschlussveranstaltung zu Ende gegangen: In diesem Jahr hatten sich die Teilnehmerinnen vom 21. bis 23. 09. in Augsburg getroffen. Seit dem vergangenen Herbst hatten sie sich in Tandems, aber auch gemeinsam regelmäßig ausgetauscht und dabei weitergebildet.
Sechs Wochen vor der Pfarreiratswahl stehen die Kandidierenden fest: 1.033 Personen stehen zur Wahl, um einen der 771 Sitze in den 231 Stimmbezirken der 36 Pfarreien zu übernehmen.
Am 18. Juli 2025 widmete sich ein Studientag in der Katholischen Akademie Freiburg den beiden in Theologie und Kirche zentralen Begriffen „Synodalität“ und „Subsidiarität“; und konkret der Frage, wie diese beiden Prinzipien als Leitideen auch den umfassenden pastoralen Strukturprozess im Erzbistum Freiburg „Kirchenentwicklung 2030“ prägen. Der Studientag fand in Zusammenarbeit mit dem „Ausschuss Kirchenentwicklung“ im Diözesanrat des Erzbistums Freiburg statt.
Neue Website rund um die wichtigen Brückenbauer der künftigen Pfarreien
Für eine lebendige Kirche braucht es Menschen – Haupt- wie Ehrenamtliche – die mit Kreativität, Talenten und ihrem Engagement das Pfarreileben prägen. Ihnen soll in den neuen Pfarreien mehr Raum zur Mitgestaltung gegeben werden. Damit dies gelingt, werden neue Teamformen der Zusammenarbeit eingeführt. Die bewährten Gemeindeteams sind und bleiben dabei die zentralen Brückenbauer.
Um die pastorale Arbeit in den Pfarreien zu erleichtern und ihre Wirksamkeit zu erhöhen, werden ab 2027 Standards für zehn pastorale Themenfelder eingeführt.
Interview Hannah Gniot, Lokale Projektkoordinatorin Kath. Kirchengemeinde Heidelberg
Zum Oktober 2025 läuft die Arbeit der Lokalen Projektkoordination aus. In Kurzinterviews schildern vier Befragte ihre Erfahrungen und beschreiben, mit welchen Gefühlen sie auf ihre künftigen Aufgaben blicken.
Am 2. und 10. Juli 2024 fanden Videokonferenzen für pastorale Mitarbeitende statt, bei denen Mitglieder der K2030-Arbeitsgruppe „Rollen und Stellenprofile der pastoralen Mitarbeitenden“ nochmal das Rollenkonzept erläuterten und skizzierten, wie die Umsetzung in der Praxis aussehen kann.