Kirche vor Ort

 

Der Fokus

Im Zentrum unseres Zukunftsprojekts steht eine lebendige Glaubensgemeinschaft vor Ort und damit verbunden die Entwicklung der 36 Pfarreien ab Januar 2026. In jeder Pfarrei gab es seit Herbst 2021 bis 2025 zwei Lokale Projektkoordinator/innen aus der jeweiligen Region, die gemeinsam mit einer repräsentativ besetzten lokalen Projektleitung sowie zahlreichen Engagierten die Bildung der neuen Pfarreien gesteuert, koordiniert und begleitet haben.  
 
Die Kirchenentwicklung der Erzdiözese Freiburg setzt auf eine möglichst umfassende Beteiligung: Alle, denen Kirche am Herzen liegt, werden gebraucht und sind eingeladen, sich einzubringen! Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen des kirchlichen Lebens sind eingebunden - von der Seelsorge über die Caritas bis hin zur Bildung. Auch Partner der Ökumene und der Kommunen werden einbezogen. Da die Bedürfnisse und Ausgangslagen vielfältig sind, etwa zwischen städtischen und ländlichen Regionen, wird die Kirche der Zukunft mit ihrer Vielfalt an Aktivitäten, Orten und lokalen Gegebenheiten auch keinesfalls überall gleich aussehen.
 
Stück für Stück ging es voran. Auf diözesaner Ebene erarbeiteten Fachgruppen die Grundlinien für die zukünftige Pastoral; einige davon wurden beim Diözesanforum im März und Juli 2022 diskutiert sowie abgestimmt. Die daraus resultierenden Voten waren Grundlage für die finalen Entscheidungen des Erzbischofs, die er nach weiteren Beratungen mit diözesanen Räten im Laufe des Jahres 2023 traf. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen bekamen die Verantwortlichen in den Pfarreien Freiräume, um grundlegende Entscheidungen für ihren Bereich selbst zu treffen und diesen zu gestalten.  In der Gründungsvereinbarung haben sie zum Beispiel beschrieben, wie sie die Diözesanstrategie vor Ort umsetzen wollen und haben darin die organisatorischen Rahmenbedingungen für die pastoralen Grundaufgaben der Pfarrei zusammengefasst. Diese verbindliche Planungsgrundlage wurde von den Verantwortlichen vor Ort bis Ende 2024 erstellt.  
 
Ende 2025 endete die Phase des Übergangs und zum 1. Januar 2026 sind die neuen Pfarreien gestartet. Damit ist die Kirchenentwicklung aber noch nicht abgeschlossen: Jetzt zeigt sich, wie die zuvor entwickelten Konzepte in der Seelsorge- und Verwaltungspraxis funktionieren und wo gegebenenfalls Anpassungen erforderlich sind.