Am 1. Januar 2026 sind die neuen 36 Pfarreien der Erzdiözese Freiburg gestartet! Damit beginnt die Umsetzung dessen, was im Rahmen des Projekts Kirchenentwicklung 2030 seit 2021 von zahlreichen Haupt- und Ehrenamtlichen auf Diözesan- wie Pfarreiebene vorbereitet und geplant wurde.
Die Kirchenentwicklung 2030 ist der tiefgreifendste Veränderungsprozess in der 200-jährigen Geschichte der Erzdiözese Freiburg. Sie ist eine notwendige Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel und veränderte Rahmenbedingungen: Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, neue Technologien krempeln Leben und Arbeiten um und der demografische Wandel stellt die Alterspyramide auf den Kopf. Formen des Engagements verändern sich in Gesellschaft und Kirche. Menschen suchen nach neuen Möglichkeiten, ihren Glauben zu leben, auszudrücken und gemeinsam zu feiern. Die Angebote der Kirche werden dabei von vielen Menschen immer mehr als fremd beziehungsweise unpassend erlebt und sie treten aus der Kirche aus. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden geht zurück.
Daher hat Erzbischof Stephan Burger 2019 die strukturelle und kulturelle Neuordnung angestoßen. Grundlage und verbindliche Vorgabe ist die Diözesanstrategie mit der Vision, den Werten und den 13 strategischen Zielen.Auf diesen Seiten erfahren Sie, wie wir den Wandel gestalten und welche zentralen Rahmenentscheidungen damit verbunden sind -füreine vielfältige und lebendige Kirche vor Ort.
Dass neben allen Strukturprozessen vor Ort schon Neues und Mutmachendes entsteht, zeigt auch der neue Film #hiergehtwas!
Vier Pfarreien – Buchen, Emmendingen, Ettlingen und Hechingen – stellen darin exemplarisch innovative Konzepte und Formate vor, die sie bereits umgesetzt haben. Menschen packen an, probieren aus und gestalten die neuen Pfarreien. So wird Kirchenentwicklung 2030 lebendig!