
Der Kulturwandel, der mit der Kirchenentwicklung 2030 einhergeht, wirkt sich auch unweigerlichen auf die Strukturen und damit auf die Verwaltung der Erzdiözese Freiburg aus. Zur Verwaltung zählen zum Beispiel das Erzbischöfliche Ordinariat, die Dekanate, die Verrechnungsstellen und die Bauämter. Einzubeziehen sind beispielsweise auch diözesane Einrichtungen wie das Erzbischöfliche Seelsorgeamt, das Institut für pastorale Bildung oder das diözesane Bildungswerk. Deren Organisation, Aufgaben und Prozesse müssen innerhalb des Zukunftsprozesses neu ausgerichtet werden, um Kirche nachhaltig zu verändern.
Bis 2022
In der ersten Phase der Kirchenentwicklung wurden alle Bereiche kirchlichen Handelns beleuchtet: Pastoral, Bildung, Caritas sowie Verwaltung und Strukturen. Es gilt, neue, zeitgemäße kirchliche Angebote zu schaffen und das pastorale Gemeindeleben entsprechend organisatorisch darauf auszurichten. In dem Zusammenhang wurden bis Ende 2022 erste Ideen und Konzepte für Rahmenbedingungen entwickelt, welche die Akteure vor Ort bei der schrittweisen Umsetzung bestmöglich unterstützen sollen.
2023 bis 2025
Nach Beratungen und Beschlüssen in diözesanen Räten sowie dem synodal ausgerichteten Diözesanforum werden Rahmenbedingungen entwickelt für die künftige Pastoral, Verwaltung und Struktur. Grundlage und zugleich verbindliche Vorgabe bildet die Diözesanstrategie mit der Vision, den Werten und den 13 strategischen Zielen. Neben den rechtlich notwendigen Vorgaben für die Errichtung der neuen Pfarreien erhalten die Haupt- und Ehrenamtlichen größtmögliche Freiräume, um Entscheidungen entsprechend ihren lokalen Bedürfnissen und Besonderheiten selbst zu treffen.
Ab 2025/2026
Die zuvor entwickelten Konzepte für die Pastoral und Verwaltung wurden bis zur Gründung der 36 Pfarreien am 1. Januar 2026 sukzessive umgesetzt. Ab 2026 zeigt sich, wie die Praxis in den neuen Kirchengemeinden funktioniert und wo bis 2030 gegebenenfalls Anpassungen und Verbesserungen notwendig sind, um Kirche zukunftsfähig zu gestalten.
