Prozesse synodal gestalten

Begleitet durch Dr. Estella Padilla und ihrem Team Bukal ng Tipan, Manila
Termin
Mi. 30.09.2026, 09:30 - 17:30
Was bedeutet es, Prozesse synodal zu gestalten? Die Veranstaltung verbindet Impulse, praktische Methoden und den Austausch von Erfahrungen. Gemeinsam entdecken wir Wege, Beteiligung zu stärken und Veränderungsprozesse in Kirche synodal zu gestalten.

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Beschreibung
Synodalität ist keine Theorie, sondern ein Weg. Synodalität geschieht nicht einfach so, sondern will gestaltet werden. Viele Mitarbeitende und Engagierte in unserer Kirche haben sich Kompetenzen in der Gestaltung und Begleitung von Prozessen angeeignet und kennen zahlreiche Tools, um Gruppen und Teams gut zu leiten und zu begleiten. Sie sind aktiv in den diözesanen AGs zur Kirchenentwicklung, als Organisationsentwicklerinnen und –entwickler in den Pfarreien sowie in kirchlichen und sozialen Einrichtungen oder auch aufgrund ihrer jeweiligen beruflichen Funktion und Rolle, etwa in der Begleitung von Ehrenamtlichen. Auf dieser Grundlage möchten wir miteinander erkunden, was es bedeuten kann Prozesse synodal zu gestalten.
Unsere Ziele für diesen Tag:
  • Verständnis vertiefen: Wir erarbeiten ein gemeinsames Grundverständnis von Synodalität, wie es von der Weltsynode formuliert wurde.
  • Synodalität und Prozesse neu denken: Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie unsere Prozessgestaltung Synodalität fördert oder auch verhindert.
  • Werkzeuge erproben: Wir sortieren unsere Toolbox und sammeln erste praktische Erfahrungen mit neuen und bewährten synodalen Methoden und Werkzeugen.
  • Reflexion & Transfer: Wir reflektieren unsere eigenen Prozesserfahrungen und entwickeln gemeinsam synodale Ansätze innerhalb der Prozessarchitektur.
Impulsgeberin:
Begleitet wird der Tag von Dr. Estella Padilla und ihrem Team Bukal ng Tipan, Manila.
Estella Padilla ist leitende theologische Beraterin der Asiatischen Bischofskonferenz und stimmberechtigtes Mitglied der Weltsynode in Rom. Sie bringt sowohl einen reichen Erfahrungsschatz zum Thema Synodalität mit, als auch vielfältige und erfolgreiche Prozessgestaltungkompetenz. Gemeinsam mit ihrem Team plant und begleitet sie seit Jahren Bistümer in Asien und Europa dabei, echte Partizipation und neue Formen des Kircheseins zu entwickeln und zu verwirklichen.
Im deutschsprachigen Raum ist ihre Arbeit v.a. durch die Bistümer Hildesheim, Osnabrück, Paderborn und Limburg bekannt geworden. Verbunden ist dies mit Begriffen und Methoden, wie z.B. „lokale Kirchenentwicklung“, „partizipative Kirche“, „Arbeit mit Kirchenbildern“ oder „Der Kirchenkurs“ von Christian Hennecke und Gabriele Viecens.
Eckdaten der Veranstaltung:
  • Termin: Mittwoch, 30.09.2026 (09:30 - 17:30 Uhr)
  • Ablauf: Das Thema wird mit inhaltlichen Impulsen und praktischen Anregungen erschlossen. Synodalität lebt auch bewusst aus der wirksamen Erfahrung des Heiligen Geistes und einer lebendigen Liturgie, wir werden daher gemeinsam mit der Hausgemeinschaft des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Eucharistie feiern.
  • Teilnehmende: Mitglieder der DiAG Kirchenentwicklung und Hauptamtliche mit Prozess- und/oder Organisationsentwicklungskompetenz; Grundkenntnisse in Englisch sind hilfreich, da die Impulse voraussichtlich nicht simultan übersetzt werden können.
  • Ort: Erzbischöfliches Seelsorgeamt, Okenstr. 15, 79108 Freiburg.
  • Veranstalter: Erzbistum Freiburg, Stabsstelle Kirchenentwicklung und Strategie im Erzbischöflichen Ordinariat und Abteilung Kirchentwicklung und pastorale Innovation im Erzbischöflichen Seelsorgeamt
  • Die Veranstaltung ist kostenfrei.
  • Anmeldeschluss ist 22.September
Bei Fragen etc.:
Barbara Winter-Riesterer (barbara.winter-riesterer@ordinariat-freiburg.de)
Stefan Bonath (stefan.bonath@seelsorgeamt-freiburg.de)
Veranstaltungsort
Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg
Okenstraße 15, 79108 Freiburg
Veranstalter
Erzbistum Freiburg